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Kreuzweg Schiltenberg - Die Verbindung zweier Gemeinden In Zukunft sollen im Seelsorgeraum Linz-Süd die beiden Pfarren Ebelsberg und Pichling stärker zusammenarbeiten. Der im Frühling 2004 eingeweihte Kreuzweg am Schiltenberg ist Ausdruck dieser Gemeinsamkeit und "verbindet" die beiden Orte. 15 Holzkreuze mit Hinterglasbildern des Leidens Jesu wurden auf Initiative des am 05.02.04 verstorbenen, ehemaligen Pichlinger Pfarrers Johannes "Pauli" Paulmair vom Stammtisch der "Frommen Bürger" in vielen Arbeitsstunden entlang der Schiltenbergstraße aufgestellt. Auf 14 Bildern ist das Leiden Jesu zu sehen, am 15. die Auferstehung, was Hoffnung und Zuversicht des christlichen Glaubens vermitteln soll.
Falterweg Kapelle Unser Pfarrgebiet ist seit der Römerzeit geschichtlich nachweisbarer Boden. Am 29.9.1159 weihte Bischof Konrad von Passau eine Kirche in Traundorf. Leider ist der genaue Standplatz nicht angegeben, man darf aber annehmen, dass die Traunflößer hier Halt machten. Seit 1299 ist auch Pichling urkundlich erwähnt. Die Ortschaften Posch und Traundorf wurden 1786 von St. Florian nach Ebelsberg umgepfarrt. Wann die Kapelle auf dem Grundstück der Familie Arzt errichtet wurde, lässt sich nicht feststellen. Einziger Hinweis ist ein Vermerk an einer dort befindlichen Bank: "gemacht am 17. April 14 von Karl Hamberger, Tischler im Spatzendörfl". Der Name kommt daher, dass in der Umgebung zahlreiche Spatzen auf den vielen Kirschbäumen, z.B. beim Reichtinger, ihre Nahrung suchten. Natürlich konnte eine Familie allein die immer mehr verfallende Kapelle nicht erhalten. Auf Initiative meinerseits als Pfarrkurat unternahm die "Stammtischrunde beim Kirchenwirt" eine gründliche Umgestaltung und Renovierung. Dafür wurden in der Zeit von 25.7.79 bis 23.11.79 2692 freiwillige Arbeitsstunden geleistet. Bei dieser Arbeit haben sich neben vielen anderen besonders Alfred Arzt, Hans Schaljo, Hubert Schaufler, Franz Lehner, Leopold Stättner und Rudi Paulmair verdient gemacht. Wir freuen uns, dass die Kapelle wieder mit Leben erfüllt ist, z.B. mit Maiandachten, Roratemessen im Advent, Taufen und sogar Bischofsbesuch. Gerne helfen wir der Familie Arzt, dass dieses örtliche, schmucke Glaubenszentrum erhalten bleibt. Denn die Kirche besteht ja nicht nur aus toten Steinen, sondern aus lebendigen Menschen. Kirche sind wir alle. Geschrieben von Johannes Paulmair
Schuschnigg-Marterl an der Bundesstraße 1 in Pichling
 Am 13. Juli 1935 verunglückte die Gattin des damaligen Bundeskanzlers Herma von Schuschnigg bei der Autofahrt von Wien nach Linz tödlich. Bevor ihr Leichnam nach Wien überführt wurde, hat man sie im damaligen Ebelsberger Totengräberhäusl aufgebahrt. Zur Erinnerung an dieses tragische Ereignis wurde 1936 dieser Bildstock aufgestellt.
Wegkreuz Traundorfer-Weikerlseestraße Das Kreuz befand sich ursprünglich mitten in den Feldern nächst der Mehrmühle. Es dürfte bereits im 19. Jh. errichtet worden sein. Im Volksmund wird es "Flößerkreuz" genannt. Instandgesetzt wurde es im Jahre 1981 vom Singkreis Pichling.
Feldkreuz Pichlingerstraße Das im Volksmund "Binderkreuz" genannte Kleindenkmal steht auf den Reitingergründen in der Nähe des Pichlingersees. Nach Angaben der Bewohner Pichlings ist dieses Kreuz bereits vor der Jahrhundertwende gesetzt worden.
Franzosenkapelle an der Bundesstraße 1 in Pichling Errichtet wurde diese Kapelle zum Gedenken an die dreimaligen Franzoseneinfälle in den Jahren 1800, 1805 und 1809. Bauzeit dürfte im 1. Drittel des 19. Jhs. sein. Für die Instandsetzung und Pflege zeichnet seit 1987 die Familie Mayr-Mauhart.
Wegkreuz am Schiltenberg An der Stelle, an der die Schiltenbergstraße die höchste Erhebung (339 m) erreicht, steht das älteste Wegkreuz von Ebelsberg-Pichling. Es ist bereits in der Mappe von Clemens Beuttier im Ebelsberger Urbar aus dem Jahre 1668 eingezeichnet. Der Aufstellungsgrund ist heute unbekannt. Feststeht, daß bis zum Jahre 1809 die Straße von Linz nach Wien über den Schiltenberg führte. Erst Napoleon ließ 1809 die Straße nach Wien auf die heutige Trasse der Bundesstraße l verlegen...
Seebauer-Kapelle in Pichling Die Kapelle wurde 1858 von den Familien Mühlberger und Heibl erbaut. Sie diente zwischen 1944 und 1966 als Kaplaneikirchlein und war somit die Vorgängerin der heutigen Pfarrkirche St. Paul in Pichling. Eine Geschichte erzählt das um 1858 auf den Seebauerhof ein großes Unglück war: Ein Rossknecht versank samt seinem Fuhrwerk im Mitterwasser und ertrank. Der Bauer - Urgroßvater von Herrn Mühlberger Josef vulgo Seebauer (verstorben am 21.11.2002) - dürfte dabeigewesen sein. Aus Dankbarkeit dafür, von diesem Unfall verschont geblieben zu sein, ließ er eine Kapelle errichten - die Seebauernkapelle. An dieser Stelle war zuvor ein Franzosenkreuz gestanden, was darauf schließen lässt, dass die Schlacht um Ebelsberg auch in Pichling zu Opfern und Verwüstungen geführt hat. Im 2. Weltkrieg - Pichling gehörte zur Pfarre Ebelsberg - fürchtete man, dass der Ebelsberger Kaplan, der wie andere Priester an Sonn- und Feiertagen die Messe in der Seebauernkapelle mit den Pichlingern feierte, zum Heeresdienst eingezogen würde. Nicht zuletzt deswegen wurde im Jahre 1941 die Kaplanei Pichling errichtet. Damit war gewährleistet, dass deren 1. Kaplan Rudolf Wowes unabkömmlich war. 1983 wurde die Kapelle von den "Frommen Brüdern zu St. Paul" instandgesetzt.
Flurkreuz Oidenstraße, Traundorf Dieses Kreuz wurde von den Großeltern der Familie Gasselseder zur Jahrhundertwende errichtet.
Schwaigaukapelle Eine der weniger bekannten Kapellen unserer Pfarre ist die so genannte „Schwaigauerkapelle“ an der Straßenkreuzung Probstaustraße/Schwaigaustraße. Sie befindet sich im Besitz der Familie Mayr, vulgo „Hanl“, Schwaigaustr. 119. Der Anlass für den Bau dieser geistlichen Gedenkstätte war nach Auskunft der Altbäuerin Katharina Mayr der in den 1930er Jahren erfolgte Abriss des „Auhirter“, eines alten Hofes in der Probstau, von dem ihre Schwiegermutter Elisabeth stammte, die etwa um 1897 Georg Mayr geheiratet hat. Aus dem Abbruchmaterial dieses alten Hauses stammte das Baumaterial für die heutige Kapelle, die vor einigen Jahrzehnten ein neues Satteldach erhielt. Die Entstehung der Kapelle wird ebenfalls in den 1930er Jahren vermutet. Sie ist in ihrer heutigen Form rechteckig betoniert, mit zwei schmalen vorgezogenen Mauern, die einen kleinen Vorplatz begrenzen. Auf dem Giebel befindet sich ein grob geschmiedetes Eisenkreuz. In einer quadratischen Nische, hinter einem Eisen- und Drahtgitter, wird ein gerahmtes „Herz-Mariae-Bild“ aufbewahrt. geschrieben 2005 von Pfarrer H. Kritzinger

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